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Heimatholz aus Brandenburg: vom Baum zum Bauprojekt

Neuwerg – Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe Land Brandenburg und Wälder für Menschen laden herzlich zum Auftakt-Workshop des Projekts Heimatholz Brandenburg nach Doberlug-Kirchhain ein. Das interaktive Arbeitstreffen bringt erste lokale Akteur:innen aus Waldbesitz, Sägewerken, Handwerk, Planung und kommunaler Praxis zusammen, um konkrete Schritte für die regionale Nutzung von Kiefernholz im Bauwesen zu entwickeln.

Brandenburgs Wälder sind reich an Kiefernholz – auf rund 70 % der Waldfläche wächst dieser vielseitige Rohstoff mit großem Potenzial für klimafreundliches Bauen und regionale Wertschöpfung. Heimatholz Brandenburg verknüpft erstmalig alle relevanten Akteursgruppen vom Baum bis zum Bauherrn, um nachhaltige Lieferketten aufzubauen, Austausch zu fördern und Praxismöglichkeiten sichtbar zu machen.

Im Workshop werden das Projekt vorgestellt, Herausforderungen und Chancen der regionalen Holznutzung gemeinsam diskutiert sowie erste Ansätze für Kooperation und gemeinsame Vorhaben erarbeitet. Nutzen Sie diese Gelegenheit zum Netzwerken, Mitgestalten und Einbringen Ihrer Erfahrungen in eine wachsende Initiative für den Holzbau in Südbrandenburg und darüber hinaus.

Gemeinsam Diskutieren:

  • Warum ist eine regionale Holz-Wertschöpfungskette wichtig für mich/mein Unternehmen?
  • Was hindert uns heute daran, regionales Kiefernholz vom Wald bis zur Baustelle durchgängig zu nutzen? Welche Hürden erleben Sie in Ihrem Alltag?
  • Was müsste Heimatholz Brandenburg konkret für Sie leisten, damit Sie davon profitieren? Welche Daten müssen dafür erhoben werden?

Weitere Informationen:

Die Teilnahme ist kostenfrei. Materialien und Verpflegung (Getränke und Mittagessen) werden bereitgestellt. Bei gutem Wetter findet der Workshop unter freiem Himmel statt.

Anmeldung bis zum 23. April 2026 möglich per E-Mail unter jenniferemmrich@diewaldloesung.de oder per Anmeldeformular – neuwerg.

Einladung zum Workshop als Download (PDF)

Heimatholz aus Brandenburg – Blick ins Programm

09.00 Uhr: Begrüßung und Vorstellungsrunde
09.30 Uhr: Impulse: Warum Heimatholz?
– Input 1: Die Vision der lokalen Nutzung von Heimatholz; Christoph Mertzig (Wälder für Menschen)
– Input 2: Das Kooperationsvorhaben „Heimatholz Brandenburg“; Dr. Stefan Lukas (neuwerg / FIB e.V.)
– Input 3: Das Heimatholz-Büro als Modellprojekt; Justus Mertzig (Die Holzlösung)
10.00 Uhr: Austausch: Warum brauchen wir eine regionale Holzversorgung?
10.30 Uhr: Kaffee-Pause
10.45 Uhr: Kleingruppen: Vom Baum zum Bauprojekt – Praxis-Hemmnisse und Chancen entlang der Wertschöpfungskette
11.30 Uhr: Vorstellung der Kleingruppe-Ergebnisse: Kernthemen festlegen
11.45 Uhr: Kleingruppen: Was sollte Heimatholz Brandenburg konkret für Sie leisten?
12.30 Uhr: Vorstellung der Kleingruppe-Ergebnisse: Priorisierung der Bedarfe
12.45 Uhr: Mittagspause
13.15 Uhr: Gemeinsame Projekte in unserer Region
– Block A: Welche konkreten Projekte gibt es / sind geplant?
– Block B: Wer will wie eingebunden werden?
14.00 Uhr: Diskussionsrunde: Feedback & offene Fragen
14.30 Uhr: Abschlussrunde: Konkrete nächste Schritte & Verantwortlichkeiten festlegen
15.00 Uhr: Ende des Workshops / informeller Austausch bei Kaffee/Kuchen

Zukunftstag Brandenburg mit dem FIB

Zukunftstag mit dem FIB: Landschaftsforschung zum Anfassen

Was wird eigentlich in so einem Forschungsinstitut gemacht? Wozu wird das gebraucht? Unter dem Motto Landschaftsforschung zum Anfassen können interessierte Mädchen und Jungen am 23. April 2026, dem 24. Zukunftstag Brandenburg*, die Chance nutzen und Einblicke in die Arbeit des FIB – dem Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften gewinnen  – von der Feldversuchstechnik, über die Analyse im Umweltlabor bis hin zu fertigen Produkten aus verschiedenen nachwachsenden Rohstoffen.

Anmelden unter: Zukunftstag Brandenburg

*Der 24. Zukunftstag Brandenburg: Jugendliche ab Jahrgangsstufe 7 können vor Ort im Betrieb oder auch digital Berufe direkt ausprobieren und ihren Traumberuf entdecken. Seit 2003 wird so die Berufsorientierung im Land Brandenburg gestärkt.

Blick ins Programm

  • 10.00 Uhr: Vorstellungsrunde; Was macht das FIB – Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften
  • 10.15 Uhr: Einteilung in 3 Gruppen (jede Gruppe kommt zu jeder Station, pro Station etwa 45 min.)
  • 10.30 Uhr: Station 1: Einblick in die Feldversuchstechnik
  • 11.20 Uhr: Station 2: Landwirtschaft und Nachwachsende Rohstoffe – Was ist das? Was kann man damit machen?
  • 12.00 -12.45 Uhr: Mittagspause – Essen und Trinken ist selbstständig mitzubringen
  • 12.45 Uhr: Station 3: Umweltlabor – Wie bekommt man Informationen aus dem Boden/den Pflanzen?
  • 13.30 Uhr: Abschlussrunde/Fragen/Feedback