Hirse in der Geflügelfütterung

Hirse ist ein Futtermittel, das besonders für Geflügel attraktiv ist und eine Alternative zu bisherigen Futtermitteln darstellt. Der Anbau von Hirse wird derzeit in Brandenburg untersucht, aufbauend auf ersten vielversprechenden Ergebnissen für den Hirseanbau in Deutschland im Hinblick auf sich veränderte Klimaverhältnisse. Die Eignung von Hirse für die Geflügelernährung wird mit den Aspekten der Regionalität und Nachhaltigkeit kombiniert. So liefern bestimmte Hirsearten z. B. mehr Methionin als Weizen bei gleichzeitig geringem Rohproteinanteil. Ziel der Veranstaltung ist es, Wissen zu verschiedenen Hirsesorten als Futtermittel für Geflügel, deren Einbau in die Futterration sowie Informationen zum Anbau in Brandenburg bzw. Deutschland zu vermitteln.

Die Online-Informationsveranstaltung zum Thema „Hirse in der Geflügelfütterung” wird vom Netzwerk Fokus Tierwohl (NFT) und dem Tierschutzberatungsdienst Brandenburg (TSBD) veranstaltet.

Das Netzwerk Fokus Tierwohl ist ein Verbundprojekt und Teil des Bundesprogramms Nutztierhaltung. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages, Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Förderkennzeichen: 28N419TA08.

Einladung mit allen Infos als PDF-Download

Anmeldung per E-Mail bis 04.09.26 unter: fokus-tierwohl@lavg.brandenburg.de
Bitte mit vollständigem Vor- und Zunamen und gültiger E-Mailadresse.

Der Zugangslink wird Ihnen im Regelfall am Vortag der Veranstaltung an die von Ihnen bei der Anmeldung angegebene E-Mailadresse versandt.

Teilnahmebescheinigung
Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten Sie unaufgefordert per E-Mail eine Teilnahmebescheinigung an die von Ihnen bei der Anmeldung angegebene E-Mail-Adresse.

Bio im Betrieb - Landgut Petkus

Bio im Betrieb: Landwirtschaft im Klimawandel – mehr Resilienz durch alternative Erwerbszweige

10. November 2026: Bio im Betrieb auf dem Landgut Petkus – Praxisaustausch im Fokus.

Gemeinsam mit Ferdinand von Lochow werden wir nicht nur über die Landwirtschaft im Klimawandel diskutieren, sondern auch über die Herausforderung, den Betrieb resilienter aufzustellen. Wie kann der Betrieb breiter aufgestellt werden? Wie können die Fruchtfolge und der Waldbau gestaltet werden? Gibt es Alternativen Kulturen, die mit den sich verändernden Bedingungen zurechtkommen und gleichzeitig hochwertige Produkte liefern? Sind regenerative Energien lukrativ? Welche alternativen Erwerbszeige gibt es noch?
Nach dem gemeinsamen Austausch und dem Input schauen wir uns den Betrieb und den Weinberg an. Zum Ausklang und Abschluss gibt es einen Mittagsimbiss.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine kleine Runde mit ca. 15 Personen ist angedacht, also schnell anmelden und dabei sein! Anmeldung: Bio im Betrieb – Alternative Erwerbszweige am 10. November 2026 | 9-13 Uhr

!!! Start und Treffpunkt: Familien- und Freizeithotel Gutshaus Petkus, Merzdorfer Straße 36, 15837 Baruth/Mark OT Petkus (Brandenburg)

Landgut Petkus

Das Landgut von Lochow in Petkus (Brandenburg) steht für standortangepasste, ökologische Land- und Forstwirtschaft auf einem trockenen, sandigen Standort. Der Familienbetrieb ist bekannt für die Züchtung des Petkuser Winterroggens Ende des 19. Jahrhunderts und ist seit 2009 nach Bioland-Richtlinien zertifiziert. Als Bioland-Betrieb setzt das Gut auf geschlossene Nährstoffkreisläufe, Leguminosen zur Stickstofffixierung und eine vielseitige Fruchtfolge. Der nachhaltige Ackerbau wird durch erneuerbare Energien, sowie eine PEFC-zertifizierte Forstwirtschaft ergänzt, die den Waldumbau durch gezielten Voranbau, Erstaufforstung und angepasste Bejagung zaunfrei vorantreibt.

Die Veranstaltungsreihe Bio im Betrieb wird im Auftrag des Ministeriums für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) als Maßnahme des Ökoaktionsplans Brandenburg vom IFN Schönow e.V. – Reproduktion, Tierhaltung, Lebensmittel, Umwelt durchgeführt.