Hanf: Vom Feld zum Baustoff

Gemeinsam mit der IHK Cottbus und dem Bauernverband Südbrandenburg lädt das Netzwerk Nachwachsender Rohstoffe Land Brandenburg (neuwerg) herzlich zur Fachveranstaltung „Hanf – Vom Feld zum Baustoff“ ein.

Hanf gewinnt als vielseitig nutzbarer nachwachsender Rohstoff zunehmend an Bedeutung – auch für die Bauwirtschaft. Im Rahmen der Fachveranstaltung wird der Weg vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zur Nutzung als Baustoff beleuchtet.

Dabei stehen praktische Erfahrungen aus dem Hanfanbau ebenso im Mittelpunkt wie Fragen der Verarbeitung, Vermarktung und des Einsatzes von Hanf im Bauwesen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die sich mit dem Thema Hanf beschäftigen oder sich über die Möglichkeiten und Perspektiven dieses vielseitigen Rohstoffs informieren und austauschen möchten.

Eine Anmeldung ist bis zum 09. November 2026 erforderlich.

Sie können sich per Mail über neuwerg@fib-ev.de anmelden oder das Anmeldeformular auf unserer Webseite nutzen.

Hanf – Blick ins Programm

  • 09.30 Uhr: Anmeldung
  • 10.00 Uhr: Begrüßung mit Dr. Stefan Lukas und Dr. Anne Rademacher vom FIB e. V., die IHK Cottbus und der Bauernverband Südbrandenburg
    • 10:20 Uhr: Hanfanbau und Erntetechnik mit Marijn Roersch van der Hoogte (Hemp Impact)
    • 10:40 Uhr: Praktische Erfahrungen im Hanfanbau: Winter-/Sommerhanf
    • 11:20 Uhr: Hanf aus der Perspektive des Landhandels mit Benjamin Hummel (AGRAVIS)
    • 11:45 Uhr: Mittagsimbiss und Zeit für Austausch
  • ab 13.00 Uhr: Block B: Herausforderungen in der Verarbeitung und in der Vermarktung von Hanf
    • 13.00 Uhr: Chancen und Herausforderungen beim Bauen mit NAWAROs mit Petra van der Wielen (dena)
    • 13:20 Uhr: Vertragsanbau von Hanf für textile Nutzung und definierte Qualitätsziele mit Philipp Zimmermann / Antonia Schlichter (Felde Fibres)
    • 13:40 Uhr: Aufbau einer Hanffaserfabrik – Hanffaser Geiselta mit Dr. Susanne Bartholomé, Hanffaser Geiseltal und Hochschule Merseburg
    • 14:00 Uhr: Entwicklung von Baustoffplatten aus regionalen Hanfschäben im (vor-)industriellen Maßstab mit Jens Weigelt und Uwe Kühn (Hentschke-Bau)
    • 14:20 Uhr: Erfolgreich sanieren mit Hanfkalk mit Norbert Hoepfer
    • 14:45 Uhr: Offener Austausch bei Kaffee und Kuchen
  • ab 10.20 Uhr: Block A: Hanfanbau – Spagat zwischen Praxis und Büro

Bokashi: Aus Küchen- und Gartenresten wird fruchtbarer Boden

Das Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe im Land Brandenburg am Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften e.V. (FIB) und Landeria UG laden alle Interessierten herzlich zu einem praktischen Workshop zu „Bokashi“ nach Blumenthal (Heiligengrabe) ein.

Fermentieren statt kompostieren

Bokashi ist eine einfache und nachhaltige Methode, organische Reststoffe durch Fermentation in einen hochwertigen Bodenverbesserer umzuwandeln. Wertvolle Nährstoffe bleiben erhalten, das Bodenleben wird aktiviert und die Bodenfruchtbarkeit langfristig gefördert. Ob im Garten, Gemüsebau oder in der Landwirtschaft – Bokashi unterstützt einen geschlossenen Nährstoffkreislauf und trägt zu einer ressourcenschonenden Bewirtschaftung bei.

Im Workshop erhalten Sie fundiertes Hintergrundwissen und stellen gemeinsam Bokashi her. Sie lernen die wichtigsten Herstellungsschritte kennen und erfahren, wie Bokashi erfolgreich in der Praxis eingesetzt wird.

Bokashi – Blick ins Programm

  • 10.00 Uhr: Anmeldung
  • 10.15 Uhr: Begrüßung durch Frank Marienfeld & Dirk Schwibbert (Landeria UG)
  • 10.20 Uhr: Methoden zur Bodenverbesserung Anne Rademacher (FIB)
  • Praktischer Workshop bis 15 Uhr
    • Grundlagen der Bokashi-Fermentation
    • Mikroorganismen und ihre Bedeutung für die Bodenfruchtbarkeit
    • Geeignete Ausgangsmaterialien aus Landwirtschaft und Gartenbau
    • Bokashi herstellen – Schritt für Schritt
    • Anwendung im Gemüse-, Obst- und Zierpflanzenbau sowie in der Landwirtschaft
    • Wirtschaftliche und ökologische Vorteile der Bokashi-Methode
    • Besichtigung der 120-l-Demonstrationsanlage und der Bokashi-Testfläche
    • Erfahrungsaustausch und Fragerunde

Bitte mitbringen: Arbeitskleidung sowie – wenn vorhanden – einen kleinen Eimer oder Behälter mit Deckel für die Mitnahme einer Bokashi-Probe.

Mehr Informationen auch hier: Bokashi – Aus Küchen- und Gartenresten wird fruchtbarer Boden – neuwerg

Walnüsse aus Brandenburg

Walnuss – Walnussanbau praxisnah erleben

Am 27. Mai 2026 lädt neuwerg – Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe Land Brandenburg zur Fachveranstaltung „Walnuss – Walnussanbau praxisnah erleben“ ein. Im Mittelpunkt stehen Fragen rund um den erfolgreichen Anbau von Walnüssen in Brandenburg sowie die Chancen und Herausforderungen von Agroforstsystemen.

Die Veranstaltung verbindet Praxis und Fachimpulse: vom Rundgang über die Plantage bis zur Verarbeitung und Vermarktung in der Walnussmeisterei. Das Angebot richtet sich nicht nur an landwirtschaftliche Betriebe, sondern ebenso an Gartenbesitzer:innen und alle, die mehr über Pflege, Ertrag und Nutzung ihres eigenen Nussbaums erfahren möchten. Zudem bietet sich die Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit Expert:innen und regionalen Akteur:innen.

Der Tag beginnt um 09:30 Uhr mit der Anmeldung am Treffpunkt HEM-Tankstelle, Ahornstraße 1, 16727 Velten. Nach der Begrüßung folgt ein Rundgang über die Walnussplantage mit Einblicken in Pflanzung, Pflege, Schnitt und Pflanzengesundheit. Anschließend geht es zum Hof-Café nach Herzberg (Mark), Im Eichholz 32c, wo nach einem Mittagsimbiss ein Fachimpuls zu Chancen und Herausforderungen in Agroforstsystemen auf dem Programm steht. Eine Betriebsbesichtigung mit Informationen zu Sorten, Nachernte, Verarbeitung und Produkten sowie ein Austausch bei Kaffee und Kuchen runden die Veranstaltung ab.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bis zum 30. April 2026 per E-Mail an neuwerg@fib-ev.de möglich.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Walnussmeisterei Böllersen, DeFAF – Deutscher Fachverband für Agroforstwirtschaft und dem Pomologen-Verein e. V. statt und wird durch das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg gefördert.

Walnussanbau praxisnah erleben – Blick ins Programm

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Heimatholz Brandeburg_FIB 1000 x 300 px

Heimatholz aus Brandenburg: vom Baum zum Bauprojekt

Neuwerg – Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe Land Brandenburg und Wälder für Menschen laden herzlich zum Auftakt-Workshop des Projekts Heimatholz Brandenburg nach Doberlug-Kirchhain ein. Das interaktive Arbeitstreffen bringt erste lokale Akteur:innen aus Waldbesitz, Sägewerken, Handwerk, Planung und kommunaler Praxis zusammen, um konkrete Schritte für die regionale Nutzung von Kiefernholz im Bauwesen zu entwickeln.

Brandenburgs Wälder sind reich an Kiefernholz. Auf rund 70 % der Waldfläche wächst dieser vielseitige Rohstoff mit großem Potenzial für klimafreundliches Bauen und regionale Wertschöpfung. Heimatholz Brandenburg verknüpft erstmalig alle relevanten Akteursgruppen vom Baum bis zum Bauherrn, um nachhaltige Lieferketten aufzubauen, Austausch zu fördern und Praxismöglichkeiten sichtbar zu machen.

Im Workshop werden das Projekt vorgestellt, Herausforderungen und Chancen der regionalen Holznutzung gemeinsam diskutiert sowie erste Ansätze für Kooperation und gemeinsame Vorhaben erarbeitet. Nutzen Sie diese Gelegenheit zum Netzwerken, Mitgestalten und Einbringen Ihrer Erfahrungen in eine wachsende Initiative für den Holzbau in Südbrandenburg und darüber hinaus.

Gemeinsam Diskutieren:

  • Warum ist eine regionale Holz-Wertschöpfungskette wichtig für mich/mein Unternehmen?
  • Was hindert uns heute daran, regionales Kiefernholz vom Wald bis zur Baustelle durchgängig zu nutzen? Welche Hürden erleben Sie in Ihrem Alltag?
  • Was müsste Heimatholz Brandenburg konkret für Sie leisten, damit Sie davon profitieren? Welche Daten müssen dafür erhoben werden?

Weitere Informationen:

Die Teilnahme ist kostenfrei. Materialien und Verpflegung (Getränke und Mittagessen) werden bereitgestellt. Bei gutem Wetter findet der Workshop unter freiem Himmel statt.

Anmeldung bis zum 23. April 2026 möglich per E-Mail unter jenniferemmrich@diewaldloesung.de oder per Anmeldeformular – neuwerg.

Einladung zum Workshop als Download (PDF)

Heimatholz aus Brandenburg – Blick ins Programm

09.00 Uhr: Begrüßung und Vorstellungsrunde
09.30 Uhr: Impulse: Warum Heimatholz?
– Input 1: Die Vision der lokalen Nutzung von Heimatholz; Christoph Mertzig (Wälder für Menschen)
– Input 2: Das Kooperationsvorhaben „Heimatholz Brandenburg“; Dr. Stefan Lukas (neuwerg / FIB e.V.)
– Input 3: Das Heimatholz-Büro als Modellprojekt; Justus Mertzig (Die Holzlösung)
10.00 Uhr: Austausch: Warum brauchen wir eine regionale Holzversorgung?
10.30 Uhr: Kaffee-Pause
10.45 Uhr: Kleingruppen: Vom Baum zum Bauprojekt – Praxis-Hemmnisse und Chancen entlang der Wertschöpfungskette
11.30 Uhr: Vorstellung der Kleingruppe-Ergebnisse: Kernthemen festlegen
11.45 Uhr: Kleingruppen: Was sollte Heimatholz Brandenburg konkret für Sie leisten?
12.30 Uhr: Vorstellung der Kleingruppe-Ergebnisse: Priorisierung der Bedarfe
12.45 Uhr: Mittagspause
13.15 Uhr: Gemeinsame Projekte in unserer Region
– Block A: Welche konkreten Projekte gibt es / sind geplant?
– Block B: Wer will wie eingebunden werden?
14.00 Uhr: Diskussionsrunde: Feedback & offene Fragen
14.30 Uhr: Abschlussrunde: Konkrete nächste Schritte & Verantwortlichkeiten festlegen
15.00 Uhr: Ende des Workshops / informeller Austausch bei Kaffee/Kuchen