Lavendel-Feldtag 2026 FIB

Lavendel-Feldtag 2026 in der Oberlausitz: Erleben und austauschen

Wie gelingt der Lavendelanbau in der Oberlausitz? Welche Erfahrungen wurden in den vergangenen Jahren gesammelt und welche Chancen bietet Lavendel als nachwachsender Rohstoff?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Interessierte beim Feldtag „Lavendel“ am Montag, 13. Juli 2026, von 10:00 bis ca. 12:00 Uhr auf dem Lavendelfeld der Agrar-Genossenschaft See eG in 02906 Niesky OT See.

Direkt am Feld informieren Expertinnen und Experten der Agrar-Genossenschaft See eG sowie des Forschungsinstituts für Bergbaufolgelandschaften (FIB) e. V. über den Anbau, die Pflege und die Ernte von Lavendel. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich über die bisherigen Projekterfahrungen, die Potenziale der Kultur sowie Fragen zur Wertschöpfung auszutauschen.

Der Feldtag bietet Raum für Gespräche, fachlichen Austausch und praktische Einblicke – direkt dort, wo der Lavendel wächst.

Termin: Montag, 13. Juli 2026, 10:00 bis ca. 12:00 Uhr
Ort: Lavendelfeld der Agrar-Genossenschaft See eG, 02906 Niesky OT See

Eine Anmeldung ist bis zum 10. Juli willkommen – eine spontane Teilnahme ist ebenfalls jederzeit möglich.

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DLG-Feldtage26

DLG-Feldtage 2026: Das Festival des Pflanzenbaus

16. bis 18. Juni 2026 | Internationales DLG-Pflanzenbauzentrum | Bernburg (Sachsen-Anhalt)

Die DLG-Feldtage sind mehr als eine Messe – sie sind das Festival des modernen Pflanzenbaus. Unter dem Leitthema „Pflanzenbau out of the Box“ trifft praxisnaher Pflanzenbau auf modernste Landtechnik: Innovationen, Sortenvielfalt, neue Technologien und zukunftsweisende Anbaustrategien erleben Sie live auf Versuchsfeldern und Demonstrationsflächen.

Austausch, Praxis und Inspiration stehen im Mittelpunkt: Vernetzen Sie sich mit Experten und Expertinnen, testen Sie Lösungen vor Ort und nehmen Sie Impulse für Ihren Betrieb mit.

Tickets: DLG – DLG-Feldtage

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Hack- und Striegeltag 2026 Gut Netzow in Templin

Hack- und Striegeltag 2026: Erfahrungsaustausch und Landtechnik in Aktion

Der Hack- und Striegeltag 2026 hat erneut gezeigt, wie groß das Interesse an praxisnahen Lösungen für eine erfolgreiche mechanische Beikrautregulierung ist. Am 28. Mai kamen auf Gut Netzow in Templin (Uckermark) über 70 Landwirtinnen und Landwirte, Beraterinnen und Berater sowie weitere Fachinteressierte zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen, Erfahrungen und Technik im Bereich Hacken und Striegeln auszutauschen.

Hack- und Striegeltag 2026: Einblicke in die Praxis

Nach der Begrüßung durch Maxie Grüter (IFN Schönow e.V.) und Vanessa Wendt (Landesbauernverband Brandenburg) eröffnete Betriebsleiter Jakob Michel den fachlichen Teil mit einem Einblick in die Praxis auf Gut Netzow. Anhand der Kulturen Erbse, Sonnenblume und Mais zeigte er anschaulich die betrieblichen Strategien und Herausforderungen bei der mechanischen Beikrautregulierung auf. Seine Kernaussage „Beikraut wächst immer – nichts zu machen ist keine Option“ verdeutlichte eindrücklich, wie entscheidend ein konsequentes und an die Standortbedingungen angepasstes Management ist.

Im Anschluss gab Jan Wittenberg, Biolandwirt und Ackerbauberater, einen vertieften Einblick in die Striegeltechnik. Dabei ging es nicht nur um Geräteeinstellungen, sondern vor allem um das richtige Timing und die Intensität der Maßnahmen. Besonders betont wurde die Bedeutung wiederholter Überfahrten und einer konsequenten Strategie: „Einmal striegeln ist immer falsch – entweder im Doppelschlag oder gar nicht.“ Diese praxisnahen Hinweise stießen auf großes Interesse und wurden intensiv diskutiert.

Abgerundet wurde der fachliche Vormittag durch eine Dialogrunde mit Anna Richter (AWO Reha Gut Kemlitz) und Stefan Palme (Gut Wilmersdorf, organiconcept). Hier standen insbesondere betriebliche Entscheidungsprozesse, Wirtschaftlichkeit sowie die Einbindung mechanischer Verfahren in unterschiedliche Anbausysteme im Fokus. Der offene Austausch bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen und von den Perspektiven anderer Betriebe zu profitieren.

Hacken und Striegeln auf dem Acker

Am Nachmittag verlagerte sich die Veranstaltung auf die Flächen von Gut Netzow. Dort konnten die Teilnehmenden verschiedene Hack- und Striegelgeräte im praktischen Einsatz in Mais und Sonnenblume erleben. Vorgeführt wurden unter anderem:

  • Amazone VENTERRA 2K
  • Einböck/Milde AEROSTAR-Rotation (6 m)
  • Garford Reihenhacke Robocrop
  • GST Denmark Rollhacke GST Biostar
  • Horsch VF Transformer
  • Horsch Cura 12 ST
  • Kverneland Arcadia (12,2 m)
  • Treffler Zinkenstriegel TS 1520

Die Vorführungen boten eine gute Gelegenheit, die Arbeitsweise, die Einstellungsmöglichkeiten und die Schlagkraft der Maschinen direkt im Feld zu vergleichen. Viele Teilnehmende nutzten zudem die Möglichkeit, gezielte Fragen an die Hersteller und Praktiker zu stellen und sich über konkrete Einsatzbedingungen auszutauschen.

Austausch innerhalb der Branche stärken

Der Hack- und Striegeltag 2026 hat eindrucksvoll demonstriert, wie essenziell der Wissenstransfer zwischen Praxis, Beratung und Forschung für die Weiterentwicklung nachhaltiger Anbausysteme ist. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Anforderungen an den Pflanzenschutz und Ressourcenschonung gewinnen mechanische Verfahren weiter an Bedeutung. „Veranstaltungen wie diese leisten einen wichtigen Beitrag, um praxistaugliche Lösungen sichtbar zu machen und den Austausch innerhalb der Branche zu stärken.“, sagten Mitglieder des Junglandwirte-Netzwerks FARMUP! vom LBV Brandenburg.

Der Hack- und Striegeltag wurde organisiert von der Kreativ- und Arbeitsgemeinschaft Landwirtschaft im Dialog, bestehend aus dem Landesbauernverband Brandenburg e.V. und der Koordinierungsstelle für forschungsbasiertes Versuchswesen am IFN Schönow e. V. – Reproduktion, Tierhaltung, Lebensmittel, Umwelt. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), den Gastgeber Gut Netzow und das Netzwerk FARMUP! mit der Landwirtschaftliche Rentenbank.

Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden, Referentinnen und Referenten, dem beteiligten Betrieb, Technikpartnern sowie den Unterstützern im Hintergrund. Ebenso danken wir allen Teilnehmenden für das große Interesse, die engagierten Diskussionen und den offenen fachlichen Austausch. Wir freuen uns bereits auf den Hack- und Striegeltag im kommenden Jahr 2027.

von Sandra Marquardt (IFN Schönow) & Vanessa Wendt (LBV Brandenburg)

Bildergalerie: Hack- und Striegeltag 2026

LELF Veranstaltung

Landessortenversuchswesen: LELF Feldtag Getreide und Raps in Planetal

11. Juni 2026: Das LELF lädt zur Besichtigung von Landessortenversuchen, Stickstoff Düngungsversuchen und Demonstrationen zu Pflanzenschutzstrategien in Zusammenarbeit mit der Produktivgenossenschaft „Flämingrind“ eG Kranepuhl und Syngenta Agro GmbH nach Planetal ein.

Start um 9 Uhr mit einem Frühstücksimbiss.

Veranstaltende:

  • Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung, Referat Ackerbau und Grünland
  • Produktivgenossenschaft Flämingrind Kranepuhl eG

Inhalt:

  • Landessortenversuche, N-Düngeversuche
  • Versuche zur optimalen Pflanzenschutzintensität Getreide, Raps (integrierter Pflanzenbau, nicht Öko).

Ziel:

  • Vermittlung des aktuellen Erkenntnisstandes zur Thematik

Zielgruppe:

  •  Landwirte, Berater, Firmen, Verwaltung, Studenten, Auszubildende
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Landwirtschaft im Dialog: Hack- und Striegeltag 2026

Der Frühling kommt – und mit ihm der Hack- und Striegeltag! Wir freuen uns, Sie herzlich zum bereits 6. Hack- und Striegeltag einzuladen. Ein Tag voller Praxis, Begegnung und Innovation rund um mechanische Unkrautregulierung – auf einem der schönsten Betriebe der Uckermark.

28. Mai 2026 9:30 – 15:30 Uhr Gut Netzow bei Templin, Uckermark, Kostenlose Teilnahme

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Hack- und Striegeltag 2026 – Was erwartet Sie?

Am Vormittag tauchen Sie ein in spannende Fachvorträge von erfahrenen Praktikern. Hier kommt echtes Wissen vom Feld – praxisnah, aktuell und direkt anwendbar. Lassen Sie sich inspirieren, stellen Sie Fragen und diskutieren Sie mit Gleichgesinnten. Zum Start in den Tag erwartet Sie außerdem ein gemeinsames Frühstück – eine gute Gelegenheit, sich schon vor den Vorträgen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Am Nachmittag wird es handfest: Bei der großen Technikvorführung, organisiert vom Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF), präsentieren verschiedene Hersteller ihre modernsten Hack- und Striegelgeräte live im Einsatz. Sehen, vergleichen, staunen – und die besten Impulse gleich mitnehmen. Für die nötige Stärkung zwischendurch sorgt ein gemeinsames Mittagessen. Die Teilnahme ist kostenlos – Ihr einziges Investment ist die Zeit, und die lohnt sich garantiert!

Veranstaltet von der Arbeits- und Kreativgemeinschaft, bestehend aus dem Landesbauernverband Brandenburg e.V. und der Koordinierungsstelle am IFN Schönow e.V. erwartet Sie eine bewährt professionelle und herzliche Veranstaltung mit echtem Mehrwert für Ihre Praxis. Sichern Sie sich jetzt Ihren Platz – wir freuen uns auf Sie!

Euer LiD-Team

Mehr über Landwirtschaft im Dialog

Hack- und Striegeltag 2026 – Blick ins Programm

  • 9.30 Uhr: Anmeldung & Frühstück
  • 9.45 Uhr: Begrüßung
  • 10.00 Uhr: Fachimpulse
    • Betriebsvorstellung & Erfahrungsbericht mit Jakob Michel, Betriebsleiter Gut Netzow
    • Mit Erfahrung zum Erfolg: Striegeltechnik in der Praxis mit Jan Wittenberg, Biobauer und freier Ackerbauberater
    • Hacken & Striegeln – Früher & Heute, Dialogrunde
  • 12.00 Uhr: Mittagspause
  • 13.00 Uhr: Vorführung der Hack- und Striegel-Technik in Mais und Sonnenblume
  • 15.30 Uhr: Ende der Veranstaltung